Erste Klassenfahrt ins Ausland

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Erste Klassenfahrt ins Ausland

 Meine Tochter hat mit ihrer 10b eine Abschlussfahrt ins Ausland gewagt. Der Flug ging nach London. Zuvor wurde in der Schule mit den anderen Eltern kräftig darüber diskutiert, wohin man fliegen sollte. Einige Elternpaare wollten nicht, dass die Kinder mit einem Flugzeug fliegen, da man in einem Flugzeug so schlecht erreichbar ist und nie Bescheid weiß, ob etwas mit den Kindern ist. Die Kinder haben uns darauf hingewiesen, dass es für sie nichts ausmacht, wenn sie mit dem Flugzeug fliegen und haben uns gebeten, dass wir uns nicht so viele Sorgen um sie machen sollen. Sie wollen sehr gerne nach London fliegen und haben es schon Monate vor der endgültigen Abstimmung mit der Klasse geplant. Trotzdem waren einige Eltern immer noch sehr skeptisch.

Die endgültige Lösung für das Problem war die Flugverfolgung per App. Ein Mädchen aus der Klasse meiner Tochter machte uns darauf aufmerksam, dass man mit einer App alle Flüge verfolgen kann. Kurzerhand probierten wir die App aus und gaben dann das Okay für den Flug nach London. Per App konnten wir immer den genauen Standort des Flugzeugs beobachten und wussten, wann unsere Kinder in London ankommen werden. Meine Tochter hat sich sehr bei uns bedankt, da ihr der Ausflug nach London extrem gut gefallen hat. Am ersten Tag haben sie ganz London erkundet und sind mit den roten Bussen durch die Stadt gefahren. Am zweiten Tag sind sie ins Museum gegangen.

Der dritte Tag war für meine Tochter das Highlight. Sie sind in den Zoo gegangen. Ich dachte eigentlich, dass sie in ihrem Alter schon zu alt für den Zoo ist, damit behielt ich auch Recht. Die Tiere haben die Kinder kaum interessiert, doch durch einen großen Zufall war gerade auch eine internationale Webvideoproduzentin im Zoo. Meine Tochter ist seit einigen Jahren ein großer Fan von der Person und hat zuhause mehrere Merchandise-Artikel. Auch die anderen Mädchen der Klasse waren begeistert. Die Videoproduzentin machte Fotos mit den Kindern und hat sich für jede eine bisschen Zeit genommen. Nur für die Jungs war die Videoproduzentin uninteressant. Wie sich später herausgestellt hat, hatten die Jungs nichts besseres zu tun, als die Löwen im Gehege zu nerven. Alle hatten aber trotzdem eine schöne Zeit in London, auch wenn es nicht so viel war, was sie dort erlebt haben. Auch den Rückflug konnten wir mit der App beobachten und wussten genau, wann wir unsere Kinder vom Flughafen abholen können. So einfach geht’s.

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